Heizkostenverteiler

Anwendungsbereich

Ein Heizkostenverteiler misst über die Heizkörpertemperatur den relativen Wärmeverbrauchsanteil eines Heizkörpers. Hierfür wird der Heizkostenverteiler direkt an dem betreffenden Heizkörper angebracht. Die Methodik der Messung liegt darin, den Temperaturunterschied zwischen Heizkörper und Raumtemperatur festzustellen. Durch die multiplikation des Messwerts mit seinem Umrechnungsfaktors, errechnen sich die Verbrauchseinheiten je Heizkörper. Eine Erkennung & Bewertung von Heizkörpern ist daher zwingend nötigt.

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) finden Sie im "Fussbereich dieser Seite" oder in der "Infothek".

Qcaloric 5.5, basic

von Qundis
  • elektronisch ohne Funk
  • Ablesung manuel
  • Nutzungszeit 10 Jahre
  • 2-Fühlersystem, 1-Fühler auf Anfrage
  • weitere Informationen "zum Download"

  • Kauf ab   23,50 €  ²)
  • Miete ab   4,70 €  ²)


Qcaloric 5.5, Funk

von Qundis
  • elektronisch für mobiles Funksystem
  • Ablesung 365 Tage, 08:00-18:00
  • Nutzungszeit 10 Jahre
  • 2-Fühlersystem
  • weitere Informationen "zum Download"

  • Kauf ab   34,45 €  ²)
  • Miete ab   6,60 €  ²)


Heizkostenverteiler Qcaloric 5.5

Infothek | Heizkostenverteiler, selber austauschen und ablesen

Preise, Ausführungen, Anwendungen

Infothek | FAQ

Preise, Mietlaufzeit

(²) Die Preise beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer. Alle angebotenen Heizkostenverteiler können Sie bei HEIZWARE kaufen oder mieten, ohne Bindung an eine Heizkostenabrechnung.

Beim Kauf zzgl. Montage, Erkennung & Bewertung sowie Anfahrt- und Versandkosten. Bei der Anmietung zzgl. Erkennung & Bewertung sowie Anfahrt- und Versandkosten. Je nach Mietvariante entstehen Montagekosten.

Bei der Anmietung von Heizkostenverteiler beträgt die Mietzeit 10 Jahre. Die Mindesmietlaufzeit variiert zwischen 5 und 7 Jahren.

1-Fühler oder 2-Fühler?

Heizkostenverteiler mit 1-Fühler werden dort eingesetzt, wo normale Umgebungstemperaturen herrschen. Auch Heizkörper, die durch Einrichtungsgegenstände abgedeckt oder zugestellt sind, werden in der Regel mit 1-Fühler Erfassungsgeräten ausgestattet, da ein 2-Fühler Erfassungsgerät die tatsächliche Raumtemperatur auf Grund der Stauwärme nicht erfassen kann - Berechnung erfolgt mit fester Raumtemperatur als Bezugsgröße: 20 °C.

Heizkostenverteiler mit 2-Fühler werden dort eingesetzt, wo es auf die genaue Erfassung der Umgebungstemperaturen ankommt oder Niedertemperatur-Heizanlagen vorhanden sind (in der Regel ist die Vorlauftemperatur im Winter < 55°C). Heizkörper, die durch Einrichtungsgegenstände abgedeckt oder zugestellt sind, erkennt das 2-Fühler Erfassungsgerät automatisch und stellt intern sein Erfassungsverhalten auf ein 1-Fühlerbetrieb um.

Quelle: Qundis GmbH

Erkennung & Bewertung?

die gewünschte Information ist in Bearbeitung

Anwendungsbereich, Nutzergruppen

Der Heizkostenverteiler ist ein dezentrales Erfassungsgerät und wird nach DIN EN 834 als " ein Instrument zur Erfassung der Wärmeabgabe von Heizkörpern in Nutzungseinheiten" defeniert. Unter einer "Nutzungsenheit" versteht man Wohnungen, Büro-, Gewerbe- oder Industrieräumlichkeiten, die durch eine gemeinsame Zentralheizungsanlage oder Fernwärmeanschluss mit Wärme versorgt werden. Die Gesamtheit aller Nutzereinheiten bildet eine Abrechnunhseinheit (oft auch als Liegenschaft bezeichnet). *)

Elektronische Heizkostenverteiler dürfen bei folgenden Heizungssystemen nicht eingesetzt werden (DIN EN 834) *)
1.) Fußbodenheizung,
2.) Deckenstrahlungsheizung,
3.) Klappengesteuerte Heizkörper sowie Heizkörper mit Gebläse,
4.) Warmlufterzeuger,
5.) Dampfheizungen.

➤ §5 HeizkostenVo: (1) Zur Erfassung des anteiligen Wärmeverbrauchs sind Wärmezähler oder Heizkostenverteiler, zur Erfassung des anteiligen Warmwasserverbrauchs Warmwasserzähler oder andere geeignete Ausstattungen zu verwenden [...] 2) Wird der Verbrauch der von einer Anlage im Sinne des § 1 Absatz 1 versorgten Nutzer nicht mit gleichen Ausstattungen erfasst, so sind zunächst durch Vorerfassung vom Gesamtverbrauch die Anteile der Gruppen von Nutzern zu erfassen, deren Verbrauch mit gleichen Ausstattungen erfasst wird. Der Gebäudeeigentümer kann auch bei unterschiedlichen Nutzungs- oder Gebäudearten oder aus anderen sachgerechten Gründen eine Vorerfassung nach Nutzergruppen durchführen.

(*) Quelle: Handbuch der Heizkostenabrechnung, Auflage 8 | Werner Verlag